Portrait Kristina Shaible

„Mein Name ist Kristina Shaible und ich bin 34 Jahre alt. Von Beruf bin ich päd. Choreographin. Die Liebe zu Kindern und die Kunst des Tanzes haben meinen künftigen Beruf schon als Kind bestimmt.“

Bereits nach der ersten Tanzstunde teilte ich meinen Eltern mit, dass ich durchs Leben „tanzen“ werde. Um „sich zu finden“, probierte ich viele Arten von Kunst. Unter anderem absolvierte ich die Musikschule mit Klavierunterricht und hatte als Kind gewissen Erfolg in Sport- Aerobic, Akrobatik und Standard- Tanz.

Mit 16 Jahren trat ich in die Schule des modernen Tanzes von L. Schulmann an der Humanitären Uni von Jekaterinburg ein. Genau dort kam mir die Erkenntnis „ich habe mich gefunden“. Moderner Tanz ist sehr vielseitig. Verbunden mit Sport bietet er unendlich viele Möglichkeiten sich kreativ zu entfalten, alles das, was ich in meiner Kindheit versucht habe. Unerwartete Ideen, Anmut, Gracie und die Schönheit des Körpers.

An der Uni, der Fakultät für modernen Tanz, haben wir täglich, 8 Jahre lang, mit den besten Coaches aus aller Welt zusammengearbeitet. Noch während meines Studiums gründete ich den Kinder- Verein für modernen Tanz „DITÄYA“.
Seit nun 10 Jahren nimmt das Team mit großem Erfolg an verschiedenen internationalen Wettbewerben teil und ehrt sich mit vielen Auszeichnungen. Viele Absolventen und Mitglieder des Vereins planen bzw. haben bereits ihr Leben mit Tanz verbunden.

Bei der Arbeit mit Kindern lege ich den Schwerpunkt auf die Individualität jedes Kindes. Ich unterstütze und fördere ihr kreatives Denken und die Fähigkeit ihren eigenen Tanz zu entwickeln, wie physikalisch so auch plastisch. Jede meiner gestellten Tanznummern und Choreographien, ist eine kleine Geschichte, die wir uns gemeinsam mit den Kindern einfallen lassen. Diese Geschichten erzählen wir unseren Zuschauern in Form und Sprache des Tanzes.

Nicht zufällig ist die Richtung „Contemporary Dance“ aktuell weltweit sehr beliebt, dank ihrer Schönheit und der Art des ungewohnten Tanzstils. Ohne dabei anzuhalten, entwickle ich mich und lerne immer weiter.